Prad-Fahrt 2015

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Am 4. und 5. Juli 2015 wurde nach 2011 wieder eine 2-Tages-Fahrt nach Prad in Südtirol unternommen. Pünktlich um 6 Uhr am Samstagmorgen startete der Bus mit 22 Teilnehmern in Richtung Süden.

Nach der Begrüßung durch die Prader Kameraden und die Quartiereinnahme traf man sich zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthof "Stern", um danach gestärkt eine Wanderung antreten zu können.

Mit den beiden Mannschaftstrans- portwagen der FF Prad wurden die 13 Wanderwilligen auf etwa 2.000 m Höhe gefahren. Von dort wurde unter der Leitung des Prader Kameraden Bernhard Saurer eine 5-Hütten-Tour bewältigt: nach einem einstündigen Aufstieg hatten wir oberhalb der Baumgrenze einen fantastischen Ausblick auf Prad und das obere Vinschgau.

   
Blick über Prad und das obere Vinschgau                                   Rätsel über Südtirol von Bernhard Saurer (links)

Damit wir über Südtirol auch etwas lernen, hatte sich Bernhard Fragen ausgedacht, die an jeder Hütte beantwortet werden mussten. Dem Gewinner stellte er einen tollen Preis in Aussicht. Bevor wir an der letzten Hütte der Wanderung wieder von den Mannschaftswagen der FF Prad abgeholt wurden, durften wir im Unterholz noch Pil(ze)s sammeln. Eine tolle Idee, das Bier, welches wir uns alle redlich verdient hatten, zu verstecken.
    
"Pilz", wie er nur in Südtirol wächst                                          An der 5. Hütte

Ein gemütliches Beisammensein am Abend erlebten wir im Feuerwehrhaus im Kreise der Prader Kameraden. Dort wurde auch der Gewinner der Rätselwanderung gekürt: Thomas Elendt hatte die meisten Fragen beantworten können und erhielt dafür aus den Händen von Bernhard Saurer einen reichlich gefüllten Geschenkkorb.

Am Sonntag gegen 9.30 Uhr trafen wir uns zur Fahrt nach Sulden. Von dort ging es mit der Seilbahn auf etwa 2.600 m in das Reich von König Ortler - dem höchsten Berg Südtirols (3.905 m).
    

Auf der Rückfahrt nach Prad wurden wir dann noch feuerwehrtechnisch gefordert: ein Motorradfahrer auf dem Weg zum Stilfser Joch war an der Stilfser Brücke bei einem Überholmanöver gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Wir leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe, leiteten den Verkehr auf der Passstraße einspurig an der Unfallstelle vorbei und halfen der Polizei beim Aufstellen  und Beiseiteschieben der defekten, schweren Maschine.
(Bericht eines Südtiroler Nachrichtenportals)

Am Feuerwehrhaus verabschiedeten wir uns von den anwesenden Prader Kameraden und machten uns dann um kurz vor 15 Uhr auf den Heimweg. Ohne weitere Probleme erreichten wir dann gegen 18.30 Uhr wieder die Heimat.