Kellerbrand

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Mit dem Stichwort „Kellerbrand“ im Jägerweg in Weißenhorn wurden wir von der ILS Donau-Iller alarmiert.

Nach der Erkundung durch den Gruppenführer wurde ein Brand im Heizungskeller des Einfamilienhauses vermutet. Als erste Maßnahme wurde an der Tür zum Keller ein Rauchverschluss angebracht, um eine weitere Kontamination des Wohnhauses zu verhindern. Der Angriffstrupp, der unter Atemschutz mit Wärmebildkamera vorging, konnte im Vorraum der Heizung einen brennenden Gegenstand ausmachen, der sich später als Industriesauger der zentralen Staubsaugeranlage herausstellte. Das Gerät war vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten und hatte auch daneben gelagertes Brennholz entzunden.

Nach dem Ablöschen des Saugers und des Brennholzes wurde vom Angriffstrupp durch Öffnen von Fenstern eine Abluftöffnung geschaffen, damit der Rauch, der sich in den ganzen Kellerräumen verbreitet hatte, mit dem Lüfter herausgedrückt werden konnte. Danach konnten die Reste des Industriesaugers sowie das angekokelte Holz zum endgültigen Ablöschen ins Freie verbracht werden.

Mit einem Wassersauger wurde das Löschwasser vom Boden des Kellerraumes aufgenommen. Dann konnten die benutzten Gerätschaften wieder in den Fahrzeugen verstaut und die Einsatzstelle der Hauseigentümerin übergeben werden.

Die Brandursache: der Industriesauger

Der Hausbesitzer wurde vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in die Weißenhorner Stiftungsklinik eingeliefert.

 
Angriffstrupp mit Wärmebildkamera in Bereitschaft                Befragung des Angriffstrupps durch die Polizei

 

Einsatzdatum: 
Sonntag, 20. Januar 2013 - 6:33
Einsatzkräfte: 
20
Einsatzfahrzeuge: