Kleintransporter mit Gefahrgut verunglückt

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Auf der A7 kurz nach der Anschlussstelle Vöhringen in Fahrrichtung Füssen verunglückte ein englischer Kleintransporter wegen eines Reifenplatzers. Das Fahrzeug kam ins Schleudern und krachte in die Mittelleitplanke. Durch den Aufprall an der Schutzplanke wurden die heckseitigen Flügeltüren am Fahrzeug aufgerissen und vier Fässer mit gefährlichen Stoffen fielen auf die Autobahn.

Unsere ersten Kräfte zum Erkunden der Lage gingen unter Vollschutz vor. Diese Erkundung ergab, dass keines der 120-Liter-Fässer aufgeplatzt war und kein Gefahrstoff austrat. Da das Datenblatt aber auf einen gesundheitsgefährdenden, leicht entzündlichen Stoff hinwies, wurde die Bergung der Gefahrgutfässer unter Vollschutz durchgeführt. Dabei wurde die gesamte Ladung des Kleintransporters (insgesamt sieben 120-Liter-Fässer und diverse Kleinstgebinde) in Überstulpfässer gepackt und luftdicht verschlossen.

Während der Bergung der verunglückten Ladung war die A7 in Fahrtrichtung Füssen komplett gesperrt, was zu einem kilometerlangen Stau führte. Nachdem die Ladung in den Überstulpfässern gesichert war, konnte der Verkehr über die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die restlichen Aufräumarbeiten zogen sich noch ca. eine halbe Stunde hin. Gegen 10.45 Uhr konnten dann beide Fahrspuren Richtung Süden wieder freigegeben werden.

Gefahrgut-Einsatz auf der A7

Weitere Fotos in der Gallery unter Einsätze

Bericht und Video der Neu-Ulmer Zeitung

Bericht auf der Seite des Kreisfeuerwehrverbandes Neu-Ulm

Einsatzdatum: 
Montag, 28. Juni 2010 - 8:43 - 11:30
Einsatzkräfte: 
24
Einsatzfahrzeuge: