LKW-Unfall auf der A7

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Auf der Autobahn A7 zwischen der Anschlussstelle Vöhringen und dem Hittistetter Dreieck in Fahrtrichtung Ulm/Würzburg kam ein Lastwagen-Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab. Den vollbeladenen Anhänger zog es die Böschung hinab, diesen überschlug es mindestens einmal und riss dadurch die Zugmaschine um. Das Gespann kam dann quer über beide Fahrspuren sowie den Standstreifen zum Liegen, so dass sich innerhalb kürzester Zeit ein großer Rückstau bildete, da ein Vorbeifahren für den nachfolgenden Verkehr nicht möglich war.

Bei der Schleudertour kollidierte der umstürzende LKW mit einem überholenden PKW, der etwa 150 m nach der Unfallstelle rundherum demoliert zum Stehen kam. Nachfolgende Fahrzeuge konnten rechtzeitig bremsen und blieben so von Schäden verschont. Sowohl der LKW- wie auch der PKW-Fahrer wurden bei diesem Crash glücklicherweise nicht verletzt. Die gesamte Ladung des Gespanns – neue Hohlraumziegel – stürzten bei dem Unfall auf die Fahrbahn sowie in den Grünstreifen neben der Autobahn.

 

Wir stellten den Brandschutz sicher und streuten die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Mit dem Verkehrssicherungsanhänger sperrten wir die Auffahrt zur A7 an der Anschlussstelle Vöhringen. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr in Richtung Norden an der Anschlussstelle aus. Nach der Totalsperrung der Autobahn konnten die vor der Unfallstelle stehenden Fahrzeuge über eine Betriebsumfahrt auf die Ortsverbindungsstraße zwischen Witzighausen und Illerberg von unseren Männern ausgeleitet werden.

 

Zur Bergung des Gespanns wurde neben einem LKW-Abschleppwagen auch ein Bergungskran durch die Polizei angefordert. Die auf bzw. neben der Autobahn verstreute Ladung wurde von einem örtliche Baggerbetrieb entsorgt. Bis zum Ende der Aufräumarbeiten gegen 20.00 Uhr blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Norden total gesperrt.

Weitere Berichte zu diesem Unfall:

Online-Bericht in der NUZ

Kreisfeuerwehrverband Neu-Ulm

 

Einsatzdatum: 
Mittwoch, 13. Juli 2011 - 14:57
Einsatzkräfte: 
15
Einsatzfahrzeuge: